Ein paar Schlucke Vergnügen...

Agnes Corbon: „Wein zu machen ist kein sehr anständiger Beruf, all dieser Stress, all diese Arbeit, all diese Energie, all diese Leidenschaft, die ständigen Fragestellungen ... nur um ein paar Schlucke Vergnügen hervor zu bringen. Ich bemühe mich, einen verantwortungsvollen und vernünftigen Weinbau zu betreiben, der sowohl den Boden als auch die Umwelt respektiert. Es ist unmöglich große Champagner ohne das beste Traubenmaterial hervorzubringen.“

Bei der Bodenbearbeitung versucht Agnes Corbon so zu arbeiten, dass die Wurzel gezwungen wird sich tief in den Kreidefels hinein zu arbeiten. So entstehen nicht nur mineralische Champagner, die Reben können auch den Kreidesockel optimal als Wasserspeicher ausnutzen. Auf Herbizide wird zur Gänze verzichtet.

Sobald die Trauben geerntet sind, versucht man auf der Domain Corbon nur noch möglichst wenig direkt einzugreifen. Über die Regeln des AOC-Champagners hinaus, werden die eigenen Champagner nie filtriert oder geschönt. Die Vergärung ist spontan, alle Champagner bleiben mindestens drei Jahre auf der Hefe. Oft bleiben die Flaschen aber 10 oder mehr Jahre im Keller, so kam der Jahrgang 1996 erst 2016 auf den Markt, ganze 20 Jahre nach der Lese.